Ausgangspunkte und Perspektiven einer zukünftigen E-Science-Forschungsstrategie

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Bundesministerium für Bildung und Forschung

Referenznummer:

  • 54231207
  • 54231209

Aufgabenstellung

Wissen ist zum Produktionsfaktor geworden. Der Zugang zu Informationen und der Austausch von Wissen wurden dadurch zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Dies gilt in ganz besonderem Maße für die intelligente Verknüpfung von Wissen in der Forschung.

Mit E-Science bezeichnet man heute die computer-gestützte, intensive kooperative Forschung. Sie ist nicht nur Technik, sondern ebenso Vernetzung von Wissenschaftlern in hochgradig verteilten Umgebungen.

Aufgrund ihrer Bedeutung ist E-Science heute Gegenstand zahlreicher internationaler Forschungsaktivitäten. Mit dieser Studie wird der aktuelle Stand deutscher Forschungsaktivitäten im Bereich „E-Science“ erfasst, aktuelle Defizite und Desiderata ermittelt sowie Handlungsvorschläge in Form eines Entwurfs für eine Forschungs-Roadmap bereitgestellt.

Vorgehensweise

Innerhalb der Expertise werden zunächst der Ausgangspunkt und der aktuelle Stand hinsichtlich der zu erwartenden Ergebnisse aktuell laufender Forschungsaktivitäten im Bereich E-Science aufgearbeitet. Diese Analyse hat zum Ziel, die Umsetzung der Forschungsziele zu prüfen, Defizite und Desiderata zu ermitteln und diese im Lichte der internationalen E-Science-Entwicklung, insbesondere der laufenden und geplanten einschlägigen EU-Maßnahmen, einzuschätzen. Die Analyse betrachtet Vorhabensbeschreibungen der untersuchten Aktivitäten und sucht insbesondere auch das Gespräch und die Abstimmung mit den ausführenden Institutionen.

Aus der Analyse abgeleitete Handlungsvorschläge hinsichtlich der künftigen Forschungsmaßnahmen werden in Form einer Roadmap für E-Science aufbereitet. Die Dimensionen dieser Roadmap umfassen Handlungsvorschläge unter dem Hintergrund der bereits laufenden Aktivitäten sowie der strategischen Ausrichtung zukünftiger öffentlicher Infrastrukturen, Optionen für deren lokale und regionale Verteilung sowie hinsichtlich einer internationalen Standardisierung und Vernetzung. Als Planungshorizont werden dabei dynamische Aspekte der nächsten drei bis fünf Jahre betrachtet.